Archive for Reisen

12.21.07

Posted in Allgemein, Reisen, Essen at 17:47 by Alexandra

Goodbye Canada

12.16.07

Ein erster Rückblick…

Posted in Allgemein, Wohnen, Uni, Reisen, Party, Campus, Essen at 01:04 by Alexandra

Ja, die Zeit hier ist bald vorbei für mich und deshalb ist es Zeit für einen ersten Rückblick. Die folgende Liste habe ich in den letzten zwei Monaten geführt, wobei da natürlich kein Anspruch auf Vollständigkeit besteht! Aber was mir hier wohl am meisten gefehlt hat, ist meine gute alte alma mater in St. Gallen.

What I’ll miss…

…eating in a funny, large exchange student group in the student centre,

…meeting people you know everywhere,

…professors who know your name,

…meeting people in class every week,

…being a citizen of a multicultural city,

…saying ‘I’m sorry’ if I don’t want to understand what someone is saying,

…open people who just talk to you,

…kidding professors,

…my sweet, young first year students,

…travelling,

…the idea of ‘living your own life and let others live their lives’,

cheating in written assignments,

…the HOOPS,

…talking about different cultures,

…Wal Mart shopping,

…the huge shopping malls,

…my Canadian friends,

…my Chinese Wok food,

…professors who say ‘Alexandra, if you don’t understand, then I really have a problem’,

…professors who say ‘I am so glad that you are in this course’,

…funny car trips to New York,

…cheesecake,

…my exchange students group!

 

What I won’t miss…

…the food at the student centre,

…writing stupid 5% assignments,

…contribution marks,

…people whose only sense of life is party,

…people who don’t understand my jokes,

…presentations with too many animations,

…professors talking about nothing,

…the slow public transportation system,

…high air fares,

…people who aren’t able to drive,

…having no kitchen,

…living in residence,

…expensive campus stuff,

…slow working,

…students who study the whole weekend,

…university’s administration,

…groups with bad habits,

group assignment which are actually individual assignments done by me for all,

…boring parties,

…’pseudo-cool’ Canadians,

…bad beer!

11.15.07

New York City

Posted in Reisen at 01:06 by Alexandra

Mittwoch Abend, 20:00, haben wir uns aufgemacht, um mit dem Auto nach New York City zu fahren! Mit Tank-Stops, Mitternachtsdinner und Grenze haben wir 10 Stunden gebraucht, um dort anzukommen. Die Überraschung: Der Grenzübergang war verhältnismässig einfach und schnell. Gut, wir mussten ein Formular ausfüllen, 6 Dollar bezahlen, ein Foto schiessen lassen und unseren Fingerabdruck abgeben… aber ansonsten - oder besser trotzdem - ging es sehr schnell!

Nun, wir sind also um 6 Uhr morgens in New York angekommen - was macht man um 6 Uhr in New York, wenn man keine Minuten geschlafen hat, die ganze Nacht Auto gefahren ist und kein Bett hat, weil man das Hostel erst für Donnerstag Nacht gebucht hat? Wir sind einfach losgegangen, um mit dem Sightseeing zu beginnen. Wir sind in den Central Parc gegangen, sind bis ins Stadtzentrum gelaufen, am Timesquare angekommen… dann hatten wir erst einmal Frühstück und sind dann weiter gegangen, um die Stadt zu erkunden. Am Abend haben wir dann unsere anderen Studienkollegen getroffen, die etwas länger gefahren sind, hatten dann gemeinsam Abendessen und sind danach in ein Broadway-Musical gegangen. Trotz durchzechter Nacht war ich noch sehr munter und habe das Musical wirklich genossen. Ein paar von meinen Freunden waren nicht mehr so fit und sind im Musical eingeschlafen.

Am nächsten Morgen haben wir uns wiederum aufgemacht, um die Stadt weiter zu erkunden. Leider war das Wetter an diesem Tag nicht so gut, aber das hat uns nicht abgehalten, die Freiheitsstatue zu besichtigen, die Wall-Street anzuschauen und weitere interessante Orte zu besuchen. Am Abend hatten wir dann ein gutes Abendessen in Little Italy (richtige Pasta) und sind dann totmüde zurück ins Hostel gefahren.

Am Samstag habe ich mich dann allein auf den Weg gemacht, da ich im Gegensatz zu den anderen nicht in ein Museum gehen wollte, sondern noch mehr von der Stadt sehen wollte… Ich habe mich zunächst auf nach Chinatown gemacht. Das war sehr interessant, da am Morgen noch keine Touristen in der Gegend sind und ich so wirklich nur zwischen Asiaten spazierte - was schon ein etwas seltsames Gefühl war. Danach habe ich weitere Stadtviertel besichtigt, SOHO, Little Italy… habe im Zentrum noch weitere Sehenswürdigkeiten abgeschaut… und bin dann in die Haupt-Shopping-Gegenden gegangen, um zu erfahren, was Shopping in New York bedeutet… und das bedeutet: Überfüllt, überfüllt, überfüllt, Menschenmassen und Gedränge. Aber es war interessant! Am Abend habe ich mich daraufhin mit den anderen getroffen und dann sind wir gemeinsam Abend essen gegangen. Danach gab es noch ein paar Drinks und dann ging’s ab ins Bett…

Am Sonntag Morgen haben wir noch einmal das Stadtzentrum angeschaut, haben gemeinsam gefrühstückt und sind dann mit dem Auto zurück nach Toronto gefahren. Ja, und das war’s auch schon. Aber um ein Gefühl für die Stadt zu bekommen, hier noch viele Fotos.

New York City

10.30.07

Jetzt geht’s in die Hauptstadt! Ottawa!

Posted in Reisen at 00:37 by Alexandra

Am Donnerstagmorgen haben Lucy und ich uns aufgemacht, um die Hauptstadt Kanadas zu besuchen – Ottawa! Viele haben mir vorher gesagt, dass es nicht wert sei, vier Tage dorthin zu fahren, aber ich muss sagen: Die Stadt war es wert! Wir haben unsere Zeit wirklich genossen. Nun, was haben wir gesehen?

October 25th-28th - Ottawa

Donnerstag
Nach einem 5 ½-stündigen Trip im Greyhound-Bus kamen wir endlich in Ottawa an. Dort angekommen, suchten wir zunächst unser Hostel auf – ein Hostel im Stil einer Jugendherberge, aber was tut man nicht alles, um Geld zu sparen… Es war strahlender Sonnenschein und über zwanzig Grad, sodass wir uns zuerst aufgemacht haben, die Stadt zu besichtigen. Das Parlament, alte Gebäude, viele Statuen… die Stadt ist wirklich unvergleichbar mit Toronto. Im Gegensatz zu Toronto gibt es keine Wolkenkratzer oder ähnliches, die Stadt ist viel grüner und vor allem sehr viel kleiner. Wunderbar also für ein langes Wochenende ausserhalb der Grossstadt! Später am Abend haben wir unseren dritten Mann an der Bushaltestelle abgeholt. Und somit konnte der Kurzurlaub mit unserem Trio – Lucy, Usama und ich – beginnen! Am Abend gab es dann noch ein grosses, leckeres Essen: Etwas, was ich nach unserem dauernden Fast-Food auf dem Campus wirklich sehr gut gebrauchen konnte! Nach dem Essen sind wir dann noch in der Stadt unterwegs gewesen und haben vor allem Fotos mit verschiedenen Statuen gemacht – das Resultat: viele lustige Fotos und eine zerstörte Digitalkamera, die etwas zu tief gefallen ist…

Freitag
Früh aufgestanden, haben wir uns erst einmal aufgemacht, um einen guten Platz für ein Frühstück zu finden. Nach einem traditionellen amerikanischen Frühstück sind wir dann in das Parlament gegangen und sind auf den Turm gestiegen, haben kurz eine Sitzung im House of Commons angeschaut und dann noch eine 45-minütige Führung mitgemacht. Daraufhin haben wir unsere Sightseeing-Tour fortgesetzt, sind viel gelaufen, haben viel gesehen und viele Fotos geschossen… Am Abend gab es dann wieder gutes Essen, danach Getränke in einem Pub und irgendwann spät in der Nacht wieder Schlaf…

Samstag
Am Samstag sind wir wieder früh auf den Beinen gewesen, um zunächst erst einmal ein gutes Frühstück zu geniessen. Im Gegensatz zu Donnerstag und Freitagen hatten wir allerdings nicht so viel Glück mit dem Wetter, es regnete in Strömen. Und – es scheint männlicher Charakter zu sein, dass man keinen Regenschirm hat – wir hatten leider nur zwei Regenschirme. Das führte dazu, dass wir zwar alle halb nass unterwegs waren, aber auch gleichzeitig doppelt soviel Spass hatten! Wegen des schlechten Wetter und wegen Lucys Interesse in Museen, haben wir uns dann in das Museum of Civilisation begeben und dort den halben Tag verbracht. Da Lucys Interesse nicht nachliess, haben wir uns irgendwann zu zweit auf den Weg gemacht, um das Museum wieder zu verlassen – denn vier Stunden Museum sind wirklich genug! Wir sind daraufhin in der Stadt noch ein wenig shoppen gewesen und haben uns dann später zum Abendessen wieder getroffen. Wieder gutes Essen, danach gute Getränke in einem Pub – so lässt es sich leben!

Sonntag
Der Sonntag war kürzer als die anderen Tage, da wir leider wieder zurückfahren mussten… Es war wieder strahlender Sonnenschein und wir haben die Stadt unsicher gemacht. Aber das grösste Erlebnis an diesem Tag war die Greyhound-Busfahrt. Wir kamen relativ früh an der Busstation an und da alle Sitzplätze um unser Gleis belegt waren, hatten wir beschlossen, uns gleich direkt vor die Tür zu stellen. Nicht bewusst, was das für Auswirkungen hat – der Bus sollte erst 45 Minuten später abfahren – fingen die Leute an, hinter uns eine Schlange zu bilden. Denn bei Greyhound gilt – Wer zu spät kommt, den bestrafen die Hunde! Dann hatten wir dort noch eine sehr nette Begegnung… wir unterhielten uns nur darüber, warum das System so kompliziert ist und man selbst mit einem Ticket nicht sicher sein kann, einen Platz zu bekommen… daraufhin kam eine alte Frau brausend auf uns zu und meckerte uns an, dass es nicht ihre Schuld gewesen sei, dass sie den Bus zuvor verpasst habe – sie sei rechtzeitig gewesen – und wir sollten uns nicht über sie lustig machen. Na ja… im Bus haben wir dann darauf geachtet, genug Sicherheitsabstand zu ihr zu haben. Der Bus war voll und einige mussten zwei Stunden auf den nächsten Bus warten.

10.08.07

Montréal

Posted in Reisen at 02:36 by Alexandra

Mit ein wenig Verspätung gibt es jetzt auch noch ein paar Worte über Montreal und nicht nur Bilder!

Wir sind über das “lange” Thanksgiving-Wochenende nach Montreal gefahren. In Montreal angekommen, sind meine Zimmergenossin und ich sofort losgezogen, um die Stadt zu besichtigen. Wie soll ich die Stadt beschreiben? Es ist sehr viel europäischer als Toronto, ja, eigentlich ist es eine vollständig europäische Stadt. Der einzige Unterschied ist, dass zwischen den vielen alten Gebäuden Wolkenkratzer stehen, die einen daran erinnern, dass man in Nordamerika ist.

Leider hatten wir nicht ganz so viel Glück mit dem Wetter, wir waren aus Toronto an Temperaturen zwischen 20 und 27 Grad und Sonnenschein gewöhnt, in Montreal waren es aber nur noch knapp über 10. Und dazu kommt, dass wir den gesamten Samstag Regen hatten!

Am Freitag Abend war - wie üblich in einer Gruppe von Austauschstudenten - Party angesagt. Nachdem wir vielleicht um 4 Uhr morgens im Bett waren, sind meine Mitbewohnerin und ich um 7:30 aufgestanden, um eine kleine Wanderung auf den “Mont Royale” zu machen. Um 11:00 haben wir dann den Rest unserer Gruppe zum Frühstück getroffen, dann hatten wir eine lange Stadtführung…. und am Abend habe ich dann noch meine alte “Mitbewohnerin” Andrea getroffen, die im Moment in Montreal ihr Französisch optimiert! Ja, dann später zurück zum Hotel und zur nächsten Party…

Meine Nächte in Montreal waren alle sehr kurz, aber es war eine tolle Zeit - viel gesehen und gleichzeitig viel Party. Sowas wäre nicht schlecht für jedes Wochenende…

Thanksgiving - Montréal

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