12.16.07
Posted in Allgemein, Wohnen, Uni, Reisen, Party, Campus, Essen at 01:04 by Alexandra
Ja, die Zeit hier ist bald vorbei für mich und deshalb ist es Zeit für einen ersten Rückblick. Die folgende Liste habe ich in den letzten zwei Monaten geführt, wobei da natürlich kein Anspruch auf Vollständigkeit besteht! Aber was mir hier wohl am meisten gefehlt hat, ist meine gute alte alma mater in St. Gallen.
What I’ll miss…
…eating in a funny, large exchange student group in the student centre,
…meeting people you know everywhere,
…professors who know your name,
…meeting people in class every week,
…being a citizen of a multicultural city,
…saying ‘I’m sorry’ if I don’t want to understand what someone is saying,
…open people who just talk to you,
…kidding professors,
…my sweet, young first year students,
…travelling,
…the idea of ‘living your own life and let others live their lives’,
…cheating in written assignments,
…the HOOPS,
…talking about different cultures,
…Wal Mart shopping,
…the huge shopping malls,
…my Canadian friends,
…my Chinese Wok food,
…professors who say ‘Alexandra, if you don’t understand, then I really have a problem’,
…professors who say ‘I am so glad that you are in this course’,
…funny car trips to New York,
…cheesecake,
…my exchange students group!
What I won’t miss…
…the food at the student centre,
…writing stupid 5% assignments,
…contribution marks,
…people whose only sense of life is party,
…people who don’t understand my jokes,
…presentations with too many animations,
…professors talking about nothing,
…the slow public transportation system,
…high air fares,
…people who aren’t able to drive,
…having no kitchen,
…living in residence,
…expensive campus stuff,
…slow working,
…students who study the whole weekend,
…university’s administration,
…groups with bad habits,
…group assignment which are actually individual assignments done by me for all,
…boring parties,
…’pseudo-cool’ Canadians,
…bad beer!
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12.02.07
Posted in Allgemein, Wohnen, Campus at 20:47 by Alexandra
Das ist schon unglaublich… die Weihnachtszeit beginnt hier Mitte November. Ab Mitte November sind überall Lichter angebracht, Weihnachtsbäume aufgestellt und Weihnachtsgeschenke werden verkauft. Und zum allen übel finden auch die grössten Weihnachtsverantstaltungen schon Mitte November statt. Zum Beispiel hat Toronto die grösste Santa Claus Parade in Nordamerika… aber woher soll ich wissen, dass die schon Mitte November stattfindet? Ich jedenfalls habe sie verpasst
Das Gute ist, dass wir auch schon Mitte November richtig viel Schnee hatten, sodass auch wirklich schon richtig Weihnachtsstimmung aufgekommen ist. Schnee, Weihnachtsmusik, Weihnachtsschmuck und Weihnachtsgeschenke überall… mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt und Weihnachten ist jetzt ja auch nicht mehr weit entfernt!
Das schöne an eine so grossen Stadt wie Toronto ist wirklich, dass man jedes Wochenende irgendwelche Veranstaltungen findet, zu denen man gehen kann. Letztes Wochenende zum Beispiel war ich auf einer grossen Weihnachtsausstellung und am nächsten Tag auf der feierlichen Erleuchtung des offiziellen Weihnachtsbaumes der Stadt - obwohl ich bei Konzernen, Feuerwerk und Reden an der frischen Luft fast vor Kälte gestorben bin… aber das war ein perfektes Beispiel für: Die Ersten werden die Letzten sein - denn ich war direkt vor der Bühne in einer solchen Menschenmasse, dass ich keine Chance hatte, die Kälte zu verlassen. Ich musste wohl oder übel bis zum Ende bleiben!
Nachdem ich jetzt mit viel Schnee, Weihnachtsshopping und Weihnachtsveranstaltung schon richtig in Weihnachtsstimmung gekommen bin, muss ich jetzt leider anfangen, mich hier auf die Prüfungen vorzubereiten. Das bedeutet dann auch automatisch weniger Weihnachtsveranstaltungen und weniger Zeit an der frischen Luft und mehr Zeit in meinem Zimmer…
Und natürlich habe ich auch noch ein paar Bilder. Teilweise sind diese einfach beim Shopping entstanden, manche zeigen die Feier zur Weihnachtsbaumerleuchtung, einige sind auf dem Campus, ein paar in meinem Zimmer und wieder andere sind im Wal-Mart entstanden. Aber die besten Bilder sind zweifelsohne die letzten im Album. Ich habe mal wieder einen Grosswaschtag einlegen müssen bis ich feststellte, dass meine Waschkarte leer war. Nun, kein Problem, dachte ich, die Karte kann ich ja im Erdgeschoss aufladen. Nach 15 Minuten habe ich aufgegeben… der Automat wollte drei verschiedene $5-Scheine nicht akzeptieren. Die Folge: Zwar konnte ich meine ganze Wäsche waschen, aber für den Trockner fehlte das Geld. Und die Bilder zeigen wunderbar, wie man Socken und Strümpfe in einem kleinen Zimmer ohne Wäscheleine trocknet. Schönes Vergnügen.
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09.04.07
Posted in Wohnen at 21:53 by Alexandra
Man kann nicht sagen, dass mein Zimmer gross ist, aber ich habe einen sehr guten Ausblick - direkt auf einen Spielplatz, aber ich bin ja nicht hier, um den ganzen Tag durchzulernen!!! Morgen fängt die Uni hier an, mal schauen, was mich da erwartet…
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08.29.07
Posted in Wohnen, Campus at 16:34 by Alexandra
Nein, der Titel bezeichnet nicht etwa, dass ich hier in einem Schloss wohne oder ein Schloss besichtigt habe. Vielmehr habe ich heute morgen tolle Erfahrungen mit dem canadischen Tuer-Schliess-System gemacht. Gerade aufgewacht bin ich aufgestanden und ins Bad gegangen und habe auf dem Weg dahin, die Tuer hinter mir zugezogen. Ihr werdet ahnen, was passierte, als ich aus dem Bad kam: Die Tuer ging nicht mehr auf!
Nun stand ich in unserem Flur, halb angezogen, und hatte kein Telefon, kein Internet, keine Schuhe… na ja, zum Glueck war meine Zimmernachbarin schon wach. Ich bin bei ihr rein und habe beim Housing Service angerufen. Die machen aber erst um 8:30 auf… ich musste also 45 Minuten warten. um 8:30 versuchte ich es erneut, wurde dreimal weiter verbunden, wartete, bis mir ein netter Herr mitteilte, ich sollte doch vorbeikommen, einen Generalschluessel holen.
Ich bin natuerlich etwas erschrocken, ich war nicht wirklich angezogen, hatte keine Schuhe und keinen BH an… und sollte nun ueber den gesamten Campus auf die anderen Seite laufen! Ich sagte ihm das und er sagte mir daraufhin irgendeine andere Strasse, wohin ich gehen sollte. Ich verstand den Namen nicht, das war auch gut, denn nachdem ich zweimal nachgefragt hatte, sagte er, dass er mir jemanden vorbeischicken wuerde. Nach zehn Minuten kam ein netter Herr, amuesierte sich ein wenig und oeffnete mir die Tuer. Es ging tausendmal schneller als wenn ich mir den Schluessel selbst geholt haette. Und die Moral von der Geschicht:
1: Verlasse dein Zimmer nie ohne Schluessel, oder vergewissere dich zehnmal, dass der Riegel so gestellt ist, dass sich die Tuer nicht von selbst wieder schliesst!
2: Stelle dich dumm und tue so, als ob du nichts verstehst, wenn dir jemand einen Vorschlag macht, mit dem du nicht einverstanden bist. Manchmal hat es wirklich Vorteile, Auslaender zu sein
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Posted in Wohnen at 16:27 by Alexandra
Ich dachte, ich haette den Luxus, hier anzukommen, mein Kabel einzustecken und daraufhin ins Internet zu gehen. Aber weit gefehlt: Ich musste ueber meinen Computer einen Sicherheitscheck laufen lassen, der mich in die pure Verzweiflung getrieben hat. Habe ich eine legale Windows-Version? Nein. Wollte dieser Sicherheitschecks diese habe? Ja. Was mache ich nun in Canada, um eine legale Windows-Version zu bekommen? Nun, Alexandra denkt mit, jedenfalls halb. So hatte ich eine windows-Xp und eine windows-Vista Version auf meinem PC gespeichert, die legal ist (tadaa… man muss mit dem Unerwarteten rechnen). Bei Windows-Vista stellte ich dann aber schnell fest, dass es sich um eine DVD-Datei handelte, ich aber keinen DVD-Brenner habe. Ueber ein paar Umwege konnte dann meine Mitbewohnerin Vista fuer mich brennen.
Letztendlich habe ich XP installiert. Aber damit ist der Spass noch nicht vorbei… Natuerlich habe ich auch jetzt den Security Check noch nicht ueberstanden, ich weiss nicht wieso, aber mir fehlt immer noch irgendetwas. Aber das werde ich auch noch hinbekommen.
Dazu kommt, dass ich meine Wohnung noch fuer Internet registieren muss…. das habe ich heute getan, wird aber mit Sicherheit noch bis Freitag dauern. Na ja, vielleicht habe ich am Wochenende dann Internet in meinem Zimmer. Im Moment bin ich damit beschaeftigt, mit die notwendigste Software zu installieren, die ich jetzt natuerlich nicht mehr habe.
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